SEO? Wat is dattan?

Man hört die Begriffe ja überall: SEO, Suchmaschinenoptimierung, SEM und ganz neu auch: SAM. Für alle, die sich noch nicht länger mit den Erfolgsfaktoren einer Webseite auseinander gesetzt haben, sind das böhmische Dörfer. Ich persönlich mache diese Erfahrung jedes Mal, wenn ich jemandem zu erklären versuche, warum seine Webseite nicht erfolgreich ist oder warum Texte für Webseiten so wichtig sind (Das ist ja mein Haupt-Aufgabengebiet). Zweifellos gibt es auch im Internet noch genug Menschen, die sich unter diesem Begriff rein gar nichts vorstellen können. Deshalb wollen wir das an dieser Stelle einmal etwas ausführlicher betrachten.

SEO steht für Search Engine Optimization

SEO ist keine willkürliche Zusammenstellung von Buchstaben, sondern steht für "Search Engine Optimization" - dem englischen Pendant zur Suchmaschinenoptimierung. Doch warum macht alle Welt so ein riesen Theater um diese Suchmaschinenoptimierung? Drin steht schließlich jede Seite, und wer genau das sucht, was meine Seite anbietet, der wird hier auch fündig. Das, meine Damen und Herren, ist leider ein Trugschluss.

Grundsätzlich wird erst einmal nicht jede Webseite in den Suchmaschinenlisten angezeigt. Dazu muss sie nämlich erst einmal gefunden werden. Das passiert zwar bei den meisten Webseiten automatisch; wer dennoch nicht über Google, Bing und Co. gefunden wird, sollte zuerst einmal überprüfen, ob die Seite auch im Index steht. Bei Google reicht eine Mail, um die Webseite anzumelden.

Warum ist SEO wichtig?

Zugegeben: Wer nur eine Webseite über seinen örtlichen Hamsterverein betreibt, dem ist es vermutlich herzlich egal, wie gut die Seite im Internet zu finden ist. Alle Hamsterfreunde aus dem Verein haben schließlich die Webadresse und müssen nicht erst noch groß suchen. Doch wie sieht es bei einer kommerziellen Webseite aus? Damit ein Onlineshop oder eine Dienstleistung Erfolg haben können, müssen nicht nur Freunde und Bekannte die Webseite besuchen, sondern auch vollkommen Fremde, die sich für das Angebot interessieren. Und die kommen zum großen Teil aus den Suchmaschinen.

Jetzt sortieren die Suchmaschinen ihre Ergebnisse natürlich nicht einfach nach Lust und Laune. Vielmehr stehen die Seiten ganz oben, die am ehesten Erfolg versprechen, wenn man nach einem bestimmten Thema sucht. Je mehr es auf der Webseite also um Hamster geht, desto eher ist die Hamstervereinseite auch für andere Leute relevant. Die Suchmaschinen haben verschiedenste Kriterien, wann man eine Seite als interessant einstuft, und wann nicht. Dazu gehören zum Beispiel die Inhalte an sich und deren Aktualität. Und schon sind wir mitten in der Suchmaschinenoptimierung.

Mit SEO weiter oben stehen

Allein Google soll über 300 verschiedene Kriterien haben, nach denen es beurteilt, wie weit oben in der Ergebnisliste eine Webseite positioniert werden sollte. Zwar sind nicht alle diese Punkte bekannt, aber doch die wichtigsten. Wer seinen Erfolg nicht dem Zufall überlassen möchte, der ergreift verständlicher Weise Maßnahmen, mit denen die eigene Seite einen kleinen Schubs nach oben bekommt.

Einer der wichtigsten Faktoren ist dabei der Inhalt. Je mehr Texte es auf unserer Hamsterseite über Hamster gibt, desto besser ist es. Dabei sollte man allerdings nicht nur ganz oft den kleinen Nager erwähnen, sondern auch fachliche Tiefe bieten. Schließlich besucht keiner die Seite, nur um zu erfahren, dass Hamster kleine, pelzige Tiere sind. Warum man hier nicht schummeln sollte, erfahrt ihr weiter unten. Ebenso wichtig wie die Qualität der Texte ist auch ihre Aktualität. Je öfter man neue Inhalte auf seine Webseite bringt, desto besser finden die Suchmaschinen das. Ein Text von 2005 muss heute nämlich längst nicht mehr aktuelle Informationen enthalten.

Der zweite wichtige Stamm des SEO ist der Aufbau von Links. Hyperlinks, die von einer Seite auf eine andere verweisen, können als eine Art Empfehlung verstanden werden. Denn warum sollte man sonst (von sich aus, ohne dafür bezahlt zu werden) auf eine andere Webseite verweisen? Je mehr Links man hat, desto besser ist es eigentlich. Doch auch hier sollte man es nicht übertreiben. Den Suchmaschinen ist nämlich wichtig, dass der Linkaufbau natürlich ist und hier nichts manipuliert wurde.

Vorsicht bei SEO-Schummel

Ja, man kann Texte schreiben, in denen hundert Mal das Kernthema der Seite erwähnt wird (also unser Hamster). Ja, man kann dafür eine Hausfrau einstellen, die für 1 Cent pro Wort oder weniger irgendeinen Mist über Nager zusammen stoppelt. Und wir können 100 Euro im Monat dafür ausgeben, damit wir 1.000 neue Links am Tag zusammen bekommen. Dummerweise entspricht das nicht den Vorstellungen der Suchmaschinen von interessanten Seiten. Und die Programme von Google und Co. sind heutzutage so gestaltet, dass sie es durchaus schnell erkennen, wenn man es mit den Keywords oder dem Linkaufbau übertreibt. Die Konsequenz: Man wird ans Ende der Ergebnisliste verbannt, und zwar auf lange, lange Zeit.