Linkcloaking

Als Linkcloaking, übersetzt ins deutsche etwa Link umschließen / ummanteln, bezeichnet man das maskieren eines Links (Web-Link).

Anders als das ähnlich klingende SEO Cloaking ist es eine erlaubte Art, einen Link zu verhüllen. Dahinter kann sich allerdings auch ein schädlicher Link verbergen.

Im Bereich Affiliate Marketing

...wird dies sehr häufig genutzt, um Links von Partnerprogrammen zu maskieren. Dabei sieht der Nutzer zwar einen Link, ähnlich wie diesen hier https://t.co/GfUglP2b5I (du kannst klicken), aber nicht wohin der Link am Ende wirklich leitet. Dahinter kann entweder eine Partnerseite (beworbenes Partnerprogramm), oder eine andere URL liegen.

Vorsicht vor kurzen Links, Linkkürzer Tools usw. auf unseriösen Seiten. Auch in Twitter ist es eine gängige Methode, Links einfach zu kürzen und dem Anwender keine Möglichkeit zu bieten, einzusehen was dahinter liegt.

Vorteile und Nachteile kurzer Links - Linkcloaking

Ein paar Vorteile auf einen Blick:
  • kurze Links lassen sich oftmals besser merken
  • Anwender können gemerkte Links schneller in den Browser eintippen
  • Ersteller des Links erhält Provision, weil der Anwender die Seite nicht sieht wo ein Produkt angeboten wird (Affiliate Marketing)
  • hilfreich beim Kurznachrichtendienst Twitter etc., wo die Eingabe auf Zeichen begrenzt wird
Nachteile gibt es aber auch:
  • Anwender sieht nicht, auf welche Seite er umgeleitet wird
  • Suchmaschinen könnten die Links nicht beachten da Weiterleitung
  • Sprechende Links sind fast unmöglich
Einsatzgebiete
  • Twitter & Co.
  • Micro Blogs
  • Blogs & Websites, wo Anwender den Link merken sollten oder um eine PartnerID aufzurufen (kein Linkedit möglich)
  • Blog-Kommentare

Fazit von Linkcloaking

Ich selbst nutze Linkcloaking nur für Twitter, um mehr Zeichen Text schreiben zu können. Hier und da werde ich allerdings auch Affiliate Links damit verschlüsseln um das ganze Klickverhalten zu testen. Der Bericht wird hier verlinkt werden.

Der Umgang mit Linkcloaking sollte dennoch vorsichtig erfolgen. Nicht immer ist es angebracht. Gerade in Blogs wird transparenz von Stammlesern geschätzt und man sollte nicht mit dubiosen Links, Partnerprogrammen oder Affiliate Links werben.