bad neighborhood

Die bad neighborhood ist unter anderem ein englischer Begriff aus dem Bereich der Suchmaschinen bzw. Suchmaschinenoptimierung. Übersetzt heißt dies schlechte Nachbarschaft. Das Gegenteil ist die good neighborhood, also die gute Nachbarschaft.

Der Rankingfaktor Trust (Ansehen) umfasst auch die bad neighborhood. Darunter versteht man, welche benachbarten Seiten der eigenen Seite nahestehen. Das können eingehende sowie vorallem ausgehende Links sein. (Backlinks).

Beispiel einer bad neighborhood

Trägt man sich in unseriöse Linkkataloge und Gästebücher ein, wird man von Spamseiten verlinkt oder verlinkt man selbst auf eine, kann das dem Ansehen (Trust) einer Webseite schaden.
Bei der Suchmaschine Google ist das in den Webmaster Richtlinien genau deklariert. Google denkt, die Webseite hat etwas mit den anderen Seiten der rechtlichen Grauzone zu tun oder bietet den eigenen Nutzern soetwas an.

Auch bei Linkfarmen kann dies entstehen. Unklar ist bisher, ob auch Links aus Foren eine schlechte Nachbarschaft besitzen, wenn diese dem Spam unterlegen sind bzw. aufgegeben wurden. Manche Webkataloge bergen etwa die gleiche Gefahr.

Weitere Informationen zum Thema bad neighborhood / good neighborhood

Um Linkaufbau bzw. PR zu betreiben, sollte man sich an den Webmaster Richtlinien der Suchmaschinen anlehnen. Eigene Presse-Artikel sind zum Beispiel mit einem höheren Mehrwert, als der Eintrag in 100 Webkataloge. Natürlich gibt es Ausnahmen.

Sollte man sich doch für Webkataloge entscheiden, sollte man vorher recherchieren und die Position der Seite in einer Suchmaschine überprüfen. Oft gibt es auch in Foren Hinweise zu der Seriösität eines Webkataloges. Seiten die Links verkaufen, sollten nicht beworben werden, da dies ein unnatürlicher Linkaufbau ist.
Suchmaschinen entwerten immer wieder Webseiten wegen Linkkauf bzw. Linkmanipulation. Denn das Suchergebnis und die Qualität der Ergebnisse würden verfälscht werden.