Arbitrage: So wird Geld akquiriert

Selbständigkeit im Internet

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Hallo meine lieben Seitenbetreiber und Selbständige im Netz. Der letzte Artikel ist schon einige Zeit her - Zeit für etwas frisches. Es geht in diesem Artikel um Arbitrage. Einfach ausgedrückt: Geld verdienen durch Trafficeinkauf.

Seit etwa 10 Jahren beschäftige ich mit der Programmierung, Webseitenerstellung und auch mit dem Geld verdienen im Internet. Speziell das Geld verdienen mit der eigenen Webseite.

Warum Traffic einkaufen?

Eigentlich lebt kein Unternehmen davon, auf Käufer für das eigene Produkt zu warten. Man investiert und reinvestiert, vorallem in der Bewerbung des eigenen Produkts.

Im Internet ist Werbung schon immer sehr effektiv. Gezielt kann mit heutigen Möglichkeiten genau die gewünschte Zielgruppe erreicht werden. Günstig, schnell und auch analysierbar. Zudem immer wieder reproduzierbar!

Arbitrage: ein alter Hut - noch immer spektakulär

Viele Firmen buchen massiv Werbung bei Google AdWords, Facebook Ads und viele weitere Netzwerke.
Die Devise: Wenig Arbeit, geringe Kosten, effektiv die gewünschte Zielgruppe erreichen.

Unter dem Begriff Arbitrage verbirgt sich unter anderem folgende Methode:
  • Traffic einkaufen
  • den Nutzer auf das entsprechende Produkt führen
  • die Provision bzw. Einnahme erhalten
Nur eines muss stimmen: die Kosten für den Traffic-Einkauf müssen geringer sein, als die Einnahmen.

Beispiele für effektives und ineffektives Arbitrage

Wir schalten eine Kampagne bei Google AdWords und kaufen 1000 Klicks für 200 Euro ein. Jeder Klick kostet somit 20 Cent.

Fall a)
5% der Nutzer kaufen ein Produkt, wodurch wir je 1 Euro Provision erhalten.
Rechnung: 5% der Nutzer, die kaufen, haben uns 200 Euro gekostet. Das waren 50 Nutzer - unsere Einnahmen liegen bei 50 Euro.
Ergebnis: Verlust von 150 Euro

Fall b)
2% der Nutzer kaufen unser Produkt, wodurch wir je 15 Euro erhalten.
Rechnung: 2% der Nutzer, die kaufen, haben uns 200 Euro gekostet. Das waren 20 Nutzer - unsere Einnahmen liegen bei 300 Euro.
Ergebnis: Gewinn von 100 Euro

Die beiden Fälle zeigen eins sehr deutlich: Wir benötigen eine hohe Konversationsrate, welche unsere Stellschraube ist!
Durch das erreichen der richtigen bzw. kaufbereiten Zielgruppe ist es möglich, weit höher Konversationsraten zu erzielen. Ist der Anteil der Nutzer, welche Kaufen, hoch, kann auch ein Produkt mit weniger Provision beworben werden.
Aber auch hier ist es wie an der Börse: mal gewinnt man, mal verliert man. Testen, optimieren, testen!

So lief es bisher bei mir

Auch ich habe mich vor vielen Jahren mit dem dem Thema Arbitrage beschäftigt. Eigene Produkte konnte ich bisher nicht verkaufen, da ich keines hatte. Aber Affiliate Programme habe ich so indirekt damit beworben. Beispielsweise PC Spiele, welche dann über Amazon gekauft werden konnten.

Vor einigen Jahren war das noch recht einfach, da man eigentlich immer seinen Einsatz wieder rausbekommen hat. Heute ist es zwar auf der einen Seite auch noch einfach, da Tracking und Zielgruppe besser mit der heutigen Technik erreicht werden können, aber der Markt allgemein ist da sehr umkämpft.
Viele Firmen geben Millionen für Beispielsweise AdWords Anzeigen-Klicks aus. Es rechnet sich also heute nicht mehr, wenn die Provision zu gering ist und die Keywords zu teuer.