Wieder stelle ich ein minimal-Webdesign vor. Dabei beschränke ich mich nur auf das wesentliche. Am Ende steht es zum ansehen und downloaden zur Verfügung.
Was möchten wir für ein Webdesign?
- für 1024er Auflösungen
- 960 Pixel Breite
- einen Header
- eine Sidebar
- einen Footer
- etwas für den Content
Wir benötigen dazu nur:
- CSS (style.css)
- HTML (index.html)
- 5 Div-Container
- etwas Farbe
Schritt 1: Dateien anlegen
Lege als erstes zwei Dateien an. Eine namens “index.php”, die andere “style.css”.
Falls du Dateiendungen auf deinem (Windows) Computer nicht sehen kannst, geh in die Ordneroptionen unter Extras und deaktiviere “Dateiendungen von bekannten Dateien ausblenden”.
Schritt 2: Das HTML Grundgerüst
<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1" ?> <!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.1//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml11/DTD/xhtml11.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head> <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=ISO-8859-1" /> <link rel="stylesheet" href="style.css" type="text/css" media="screen" /> <title>Full 960px Sidebar left</title> </head> <body> <div id="wgWrapper"> <div class="borderBg" id="wgHeader">Header</div> <div class="borderBg" id="wgContent">Content</div> <div class="borderBg" id="wgSidebar">Sidebar</div> <div class="borderBg" id="wgFooter">Footer</div> </div> <div style="position:absolute;bottom:0;">Webdesign Vorlage von <a href="http://webmaster-glossar.de/">webmaster-glossar.de</a></div> </body> </html> |
Erläuterung zum HTML-Teil
Neben dem HTML Grundgerüst brauch wir im body-Bereich fünf DIV-Container.
Wrapper: Dieser umrahmt sozusagen alle anderen Elemente. Diesen geben wir später die Anweisung, wie breit unser Design sein soll, aber auch das dies mittig ausgerichtet dargestellt werden muss.
Schritt 3: CSS Style-Datei mit den nötigen Anweisungen
body{ margin: 0; width: 100%; } div{ padding: 2px 5px; overflow: hidden; } .borderBg{ background-color:#E9E9E9; border: 1px dotted #808080; } #wgWrapper{ width: 960px; margin-left: auto; margin-right: auto; } #wgHeader{} #wgContent{ width: 680px; float: left; } #wgSidebar{ width: 250px; float: right; } #wgContent, #wgSidebar{ margin: 5px 0; } #wgFooter{ clear: both; } |
Erläuterung zum CSS-Teil
Das body-Element benötigt einen margin von 0 Pixeln. Wir möchten schließlich keinen inneren Rand, welchen der Browser selbst festlegt. Dies könnte sich sonst negativ auswirken: horizontaler Scrollbalken!
Jeder DIV-Container erhält einen padding-Wert, damit wir vom Rand etwas Abstand gewinnen. Ebenso benötigen wir overflow:hidden, um übergroße Elemente nicht unser Design zerstören zu lassen.
Mit margin-left:auto und margin-right:auto legen wir fest, dass der Wrapper, welche übrigens alle unsere Elemente beinhaltet, mittig ausrichtet.
Sidebar und Content Container erhalten einen float. Dies bestimmt ob es links oder rechts ausgerichtet werden soll. In unserem Beispiel ist die Sidebar rechts. Du kannst der Sidebar auch einen left und dem Content DIV ein right zuweisen.
Der Footer hebt das float durch clear:both wieder auf.
Schritt 4: Ergebnis begutachten
Nachdem du beide Dateien gespeichert hast, kannst du die index.html doppelt anklicken, um diese in deinem Browser zu öffnen. Du solltest genau das gleiche Ergebnis sehen wie folgend:
Download und minimal-Webdesign ansehen
Hier ansehen:
Du kannst das Webdesign frei nutzen, es aber nicht selbst als Download/Verkauf/zum ansehen anbieten. Es kann natürlich erweitert und kommerziell genutzt werden.
Feedback
Hat dir dieses Webdesign-Tutorial gefallen? Hinterlasse hier doch ein Kommentar! Vielleicht hast du das Design bereits für deine Website weiter umgesetz? Schicke einen Link mit deinem Ergebnis! Viel Spaß mit dem minimal Webdesign.
loading...


[...] Webdesign minimal 960 Pixel Breite [...]
Ich bin schlicht begeistert über Deinen interessanten und wirklich ausführlichen Artikel.
loading...
Vielen Dank, Marco
Es ist gerade für Anfänger in HTML & CSS immer schwer, den Grundaufbau für ein Design zu machen. Ich blättere dazu gern meine alten Websites/Designs oder Programmierungen durch und sehe dann sehr schön, wo mir es damals selbst gemangelt habe. Genau das sind gute Ansatzpunkte, um einfache und gute Tutorials erstellen zu können.
nette Grüße,
Marcus
loading...
Wie schnell die Zeit vergeht – vor ein paar Jahren waren wir noch Vorreiter, als alle meckerten, dass ein Umstieg von 760px ( oder 780px ) auf 960 zu früh sei. Jetzt ist es schon wieder so weit – statistisch gesehen haben nur noch 0.8 % der Internet User einen 1024×768 Monitor, was natürlich nahelegt, neue Websites auf das Format 1140px ( am besten mit einem CSS Framework ) anzulegen. Damit gewinnt man nicht nur Platz auf der Seite, sondern füllt die derzeit gängigen großen Monitore ein Stück weit mehr aus. Damit sieht der Monitor nicht ganz so verlassen aus.
loading...
Hallo Frank,
ich teile deine Meinung sehr gerne. 960er Designs mache ich trotzdem noch, jedoch kann man von Projekt zu Projekt (Webseite) schon die Zielgruppe und dessen mögliche Hardware, sprich Monitor/Bildschirmauflösung abwägen. Ich betone das aber eher Sachte – Webmaster und Webdesigner surfen wohl kaum mit 1024er Auflösung – ich jedoch aber trotzdem noch, da mein alter Monitor 2 neuere bereits überlebt hat
alles Flachbild-Monitore.
Google und viele andere Seiten nutzen aber auch anpassbare Webdesigns. Das bevorzuge ich schon, denn dann haben alle etwas davon: ausgefüllter Monitor ohne zu lange Zeilen. Man kann zwischen minimalen und maximalen Breiten CSS für sich arbeiten lassen. Gern stelle ich das in einem weiterem Tutorial vor. Schwachstelle sind hier nun aber wieder veraltete Browser.
Schade das es keine Einheitsausführungen gibt, das würde vielen Webdesignern viel Zeit ersparen.
Nette Grüße,
Marcus
loading...
Hallo Marcus,
da hast Du wohl recht – fluide Designs sind zwar ganz okay, aber – wer es mal probiert hat, weiß wovon ich spreche – die verschiedensten Darstellungen in nunmehr diversen Firefox Versionen, IE 7 (6 unterstützen wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr ), sowie die 8er und 9er, alle Opera und Safari Versionen – anzupassen, ist ja schon ein Projekt für sich.
Das mit den Monitorgrößen ist auch richtig, nur sind wir hier so frei, je nach Projekt zu sagen ( auch wenn es sich nicht nett anhört ), dass derjenige, der mit einer Auflösung von x surft, kein potentieller Kunde sein kann. Hart, aber wahr.
Gerne würde ich trotzdem ein weiteres Tutorial von Dir lesen
– falls ich etwas beisteuern kann, ( AJAX, PHP, CSS3 etc ) – lass es mich wissen.
viele Grüße
Frank
loading...
Hallo Frank,
ich komme gern auf Dein Angebot zurück. Der Meinung mit den Auflösungen bin ich auch – in jeder Zielgruppe bewegen sich unterschiedliche Nutzer. Alle darf man dennoch aber auch nicht über einen Kamm schären. Ich erwähne hier einmal social Networks oder Nachrichtenseiten.
Gern werde ich mehr solcher Webdesign-Lösungen präsentieren.
lg, Marcus
loading...