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Webdesign – Theme für unser WordPress Blog finden

In den WE News hatte ich bereits 3 gute Seiten gezeigt, welche Templates für WordPress anbieten. Da gibt es neben den kostenlosen auch die kostenpflichtigen Premium Templates. Wo wir bereits beim Thema wären.

Kostenlos Template, Premium Theme oder komplette Eigenentwicklung?

Die meisten Neustarter werden wohl mit einem kostenlosen Template starten und dies irgendwann selbst verändern oder per Klick ein neues downloaden. Wer etwas Ahnung von HTML, CSS und PHP hat, kann das Template auch selbst herstellen. Webmaster-Glossar wurde auch von mir entwickelt, was rund 10 Stunden in Anspruch genommen hat.

Die Vorzüge im Überblick

kostenloses Template

  • kostenlos
  • hebt nicht immer von der breiten Masse ab
  • es muss oft viel selbst weiterprogrammiert werden
  • ältere Designs müssen auch kompatibel mit der aktuellen WordPress Version sein
  • meist nicht Widget-fähig

Premium Theme

  • kaum Arbeit
  • meistens sauber programmiert und schnell integrierbar
  • fast alle sind Widget-fähig
  • keine deprecated (veraltete) WordPress Funktionen
  • einmalige Kaufkosten zwischen 50 und 160 Euro

Eigenentwicklung

  • individuell gestalltbar
  • leicht änderbar, da man das meiste im Kopf hat, wo eingegriffen werden muss
  • leider hoher Zeitaufwand (Kosten/Nutzen Faktor)
  • einmalig im Internet
  • ideal für Blogger, die auch über Webstandarts, Programmierung und Webdesign bloggen

Entscheidungsgründe

Am Anfang eines Blogs, welcher zumeist unveröffentlicht bleibt um diesen ersteinmal aufzubauen, reicht ein kostenloses Template. Achten sollte man aber bereits jetzt darauf, welche Funktionen mein Blog später haben soll. Auch Vermarktungsmöglichkeiten, Autoren, Accounts usw. sollten eine Rolle bei der Wahl stellen.

Fragen stellen, um das richtige Template zu finden

  • Menü links, rechts oder links und rechts?
  • biete ich dem Nutzer Accounts?
  • Wo soll meine Navigation stehen, wieviel Kategoriesfläche benötige ich dafür?
  • Welche statischen Seiten benötige ich und wo finden diese Platz? (Impressum, AGB,..)
  • Wie sieht die Vermarktung aus? Direktvermarktung/Affiliate Marketing und wo ist der Platz? (beachte die verschiedenen Bannergrößen/Formate)
  • Interaktionen für Leser. Kommentare, Aktionen (Newsletter,..), Blogroll usw.

Am Ende hat man dann eine grobe Richtung, um schon Designs anhand des Aufbaus auszuschließen, die man auf den vielen Template-Börsen findet. Das ist ganz wichtig, um weiterhin viel Arbeit und Speicherplatz zu sparen.

Im weiteren Verlauf möchte man hier und da was ändern. Klar, versuchen ist gut, aber alles kostet auch seine Zeit. Die Qual der Wahl ist die Entscheidung, ob ich mein bisheriges Template abändere, ein eigenes Programmiere, oder eins designen lasse (bzw. Premium Template).

Entschied der Eigenprogrammierung

Mein erstes Theme war das twentyten von WordPress. Als erstes standen Kategorien und Themen auf dem Plan. Nach rund 30 Themen und 2 Wochen Arbeitszeit, setzte ich mich ran, ein Template zu finden. Ich stöberte und fand zwar optisch gute, aber programmiertechnisch sehr negativ. Ich schaute im Netz erfolgreiche Seiten an, um Ideen einzuholen. Dr.Web war dann so das beste, was auch zu meinem Blog passt. Die Entscheidung ein 100% Design zu machen, mit max. Breite und min. Breite war geboren. Auch optisch sollte es sehr small werden, da der Text und die Funktionen im Fordergrund standen. Zwar habe ich bisher schon öfter wieder etwas verändert, aber das ging richtig schnell.

Die Eigenprogrammierung kann sehr rasch angepasst werden. Findet man Fehler, weiß man den Eingriffsort.
Da alles auf XHTML umgestellt wurde, tauchen natürlich im W3C Validator öfter Fehler auf. Dies liegt meist an verwendete Plugins, wo die Fehlersuche nicht immer gleich so transparent ist, wie man gern hätte.

Wer über Webdesign, CSS und co. bloggt, erhöht auch die Glaubwürdigkeit, wenn das Theme ein komplettes Eigendesign darstellt.

Ich hoffe die Herangehensweise bei dem Thema Webdesign einmal durchleutet zu haben. Ein Design entscheidet zwischen Erfolg und Misserfolg. Das Design ist der erste Punkt, der dem Leser auffällt.

Frage an dich

Wie war deine Vorgehensweise und warum? Nutzt du ein kostenloses, kostenpflichtiges oder eigens entwickeltes Template für dein WordPress Blog?


Über den Autor Speedy86

Marcus alias Speedy86 ist Administrator dieser Webseite und veröffentlicht unter andem News und interessante Artikel rund um WordPress, Suchmaschinenoptimierung, Programmierung und Webdesign. Im Webmaster-Glossar.de gibt es viel wissenswerten Stoff für Webmaster, Webworker bzw. Selbständige im Internet.

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  • wenn ich ein kostenloses template abändere kann ich das dann als meins

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