Zum Start eines neuen Blogs sollte man sich auch Gedanken über Plugins machen. Diese kleinen Helferlein ersparen viel Zeit und Arbeit. Welche man sich davon anschauen, sowie was man noch so alles beachten sollte, erfährst du in diesem Blog-Start Serie Artikel.
Plugins finden – analyse anderer Blogs
Für fast alles gibt es eine App ein Plugin für WordPress. Gute und erfolgreiche Blogs, kann man sich an dieser Stelle einmal genauer anschauen, um wichtige Anhaltspunkte zu finden, welche Plugins man benötigen könnte.
Im Quelltext der Seite wird oft als HTML-Kommentar das Plugin genannt. Um das leichter zu finden, gibt es für den Browser Firefox das Add-on “Firebug", wo die Quelltextstelle eines fokussierten (mit der Maus überfahrenen) Elements ist.
Wenn es keine Anhaltspunkte gibt, kann man auch einfach den Admin eine Mail schicken und fragen.
Hat man ersteinmal eine kleine Liste, welche Plugins man benötigt, sollte recherchiert werden. Google ist hier dein Freund.
Oft gibt es in Blogs Artikel, wo Plugins vorgestellt und analysiert werden, die eine bestimmte Thematik bewältigen. Eine Bewertung des jeweiligen Plugins gibt es über den Adminaccount von WordPress unter Plugins > Installieren.
Ich selbst bewerte komischerweise Plugins nie, recherchiere aber mögliche “Nebenwirkungen" einfach nach. Damit wäre der nächste wichtige Punkt VOR der Installation angesagt.
Vor der Installation – Backup!
Gut, bei meinen 5 benutzten Plugins lief immer alles gut. Installation sowie auch die Deinstallation liefen immer problemlos. Auf manch anderen Blogs gibt es ab und an mal Themen wo der Admin meinte, ein älteres Backup installieren zu müssen, da ein Plugin ein paar Dateien oder die Datenbank zerschossen hat. Backups sollten also in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, auch wenn der Hoster dies vielleicht täglich anbietet. Wenn ein Backup benötigt wird, dann sollte die Installation recht zeitnah geschehen.
Ein guter Tipp:
Lege dir einen Ordner “Backups" an. Darin erstellst du einen weiteren Ordner “2010-11-13“. D.h. Jahr-Monat-Tag. So können mehrere Ordner nach Datum (Name) gut sortiert werden. In einen solchen Ordner kannst du die .sql-Datei der Datenbank (in der MySQL-Datenbank auf Export klicken) sowie die wichtigsten Dateien deiner Webseite sichern.
Solch ein Backup Ordner ist sehr nützlich, um beispielsweise auch ein Datenausgleich einer extern angeschlossenen Festplatte zu machen. (ActiveSync).
Plugins Installation
Fast jedes Plugin teste ich zuerst local auf dem eigenen PC. Habe eine gespiegelte WordPress-Installation mit einer eigenen Datenbank, die ich hin und wieder von der originalen Serverdatenbank update. Damit auch du das durchführen kannst, wird XAMPP benötigt, was ich in diesem PHP-Tutorial ausführlich erläutert habe.
Funktioniert ein Plugin tadellos, kann es nach belieben angepasst werden. So übt man sich bereits soweit ein, um es rasch auch auf dem Server zu installieren und einzustellen. Der Upload reicht oftmals nicht, wenn es auch Datenbank-Features gibt.
Hilfreiche Plugins, die du dir anschauen solltest!
Cache – schnelles laden
Cache gibt es im Browser, auf Windows, aber auch für den WordPress Blog. Es wird ein Abbild der zu ladenden Seiten erstellt und ein Verfallsdatum festgelegt. Das ist gut für den Server, dem Besucher, aber auch für die Suchmaschinenoptimierung mit Google (Ladezeiten = Rankingfaktor).
WP Super Cache (Autor-Seite)
Ein Super Plugin und war meine erste Wahl. In einigen Blogs gab es viele Diskussionen und dieses Plugin war immer gut vertreten. Bin ebenfalls sehr zufrieden, auch wenn die Einrichtung sehr lang gedauert hat. Rund 3 Stunden inkl. Localtests (hat irgendwie nicht funktioniert).
SEO – Browser-Titel, Meta Description, Keywords
Suchmaschinenoptimierung ist wichtig. Da WordPress dies von Haus aus nicht wirklich gut behandelt, gibt es extrem viele Plugins dafür. Ich möchte 2 davon nennen.
izioSEO (Autor-Seite)
Eines unter vielen, welches mir aber nach langem hin und her am besten gefallen hat. Die Einstellungen sind umfangreich, aber auch bei schreiben eines Artikels können eigene Descriptions und Keywords festgelegt werden.
wpSEO (Autor-Seite)
Ein kostenpflichtiges Plugin, was aber ein Blick Wert ist. Extrem umfangreich und ausführlich. Ich nutze es nicht, da zu viel Eigenprogrammierung von mir gemacht wurde. Top-Blogs und sogar WordPress Deutschland nutzen dies.
Social Bookmarking
Das Web 2.0 und dessen Kommunikation. Die Benutzer wollen es auch einfach, die Anbieter machen mit. Plugins helfen für das publizieren und teilen einer Webseite oder eines Artikels.
Simple Social Bookmarks (Autor-Seite)
Viele kleine Bildchen der Bookmark Anbieter, um die aktuell geladene Seite als Bookmark zu speichern. Früher richtig in Mode, anscheinend nimmt dies langsam ab. Die Einstellungen sind ausreichend und verwirrend, aber ich habe mir das einfach passend umprogrammiert. Siehe Ende des Artikels. Dennoch unter vielen eine schlanke und simple Lösung. Eingestellt werden kann, welche Bookmark-Anbieter man nutzen möchte. Denn das Plugin ist englisch, in Dtl. sind aber viele englische Social Bookmark-Anbieter kaum präsent.
WP-Twitter Retweet Button (Autor-Seite)
Das wohl am häufigst genutzte Plugin ist dieser twittern-Button, der auch anzeigt wie oft der aktuelle Artikel bereits getwittert wurde. Auf vielen Seiten habe ich es bisher schon gesehen – kurz getestet und auch gleich genutzt. Super Ding, sollte man haben. Im übrigen sind in den Einstellungen auch die nötigen Anpassungen (Ausrichtung) mittels CSS-Style einfach lösbar. Schlank und gut.
Sitemap für Google
Sitemaps im xml-Format können in den Webmaster-Tools von Google eingereicht werden. Dafür ist ein Konto und das bestätigen der Inhaberschaft der eigenen Seite notwendig. Alles Nötige erfährst du hier bei Google.
Google XML Sitemaps (Autor-Seite)
Einfach installieren und immer wenn ein neuer Artikel publiziert wird, wird dieser auch in die Sitemap eingetragen. Das Plugin sendet ein Ping an Google, damit diese die Sitemap automatisch downloaden und indizieren. Nie wieder Arbeit, sozusagen.
Marcus alias Speedy86 ist Administrator dieser Webseite und veröffentlicht unter andem News und interessante Artikel rund um WordPress, Suchmaschinenoptimierung, Programmierung und Webdesign. Im Webmaster-Glossar.de gibt es viel wissenswerten Stoff für Webmaster, Webworker bzw. Selbständige im Internet.Artikel:
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