Cloaking (engl.) bedeutet verhüllen. Dieser Begriff stammt aus der Suchmaschinenoptimierung im negativen Sinne.
Beim Cloaking wird die IP einer Suchmaschine erkannt (per HTACCESS oder PHP) und auf eine direkt für die Suchmaschine optimierte Seite geleitet. Auf dieser Seite befindet sich meist für normale Besucher unleserliches Wörter-Wirrwarr und ist nur dafür ausgelegt, guten Content zu bieten. Wird dieses Thema dann in der Suchmaschine indexiert und kommt ein normaler Besucher darauf, wird er meist auf den richtigen Text weitergeleitet. Der Besucher bekommt davon oft nichts mit, gerade wenn PHP den Contentwechsel unternimmt.
Die Cloaking Methode ist seitens der Suchmaschinen nicht erlaubt (Webmaster-/Webseitenrichtlinien). Dafür kann es Abstrafungen geben in Form eine Penalty oder gar ein kompletter Ausschluss aus dem Suchmaschinenindex.
Betroffene Seiten können dann einige Zeit oder auch gar nicht mehr in der Suchmaschine auftauchen. Suchmaschinen wie Google kennen diese Tricks und erkennen diese auch.
Es ist ratsam, niemals solch eine Methode der Crawler-IP abzufragen und anderen Content anzubieten. Dies liegt vorallem daran, dass Beispielsweise bei Google irgendwann wieder ein Bot mit wechselbarer IP vorbeischaut und die Themen vergleicht. Ist anderer Content zu finden, kann Cloaking einfacher enttarnt werden. Die Verhüllung ist damit gescheitert, die Webseite verliert an Traffic und an Ranking-Faktoren (wie Trust).
Betroffene Webmaster sollten dies ausbauen und der Suchmaschine erneut eine Suchanfrage stellen. In den Webmaster-Tools von Google gibt es dafür ein speziellen Reiter im Menü.
Marcus alias Speedy86 ist Administrator dieser Webseite und veröffentlicht unter andem News und interessante Artikel rund um WordPress, Suchmaschinenoptimierung, Programmierung und Webdesign. Im Webmaster-Glossar.de gibt es viel wissenswerten Stoff für Webmaster, Webworker bzw. Selbständige im Internet.Artikel:
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