Als Freiberufler versteht man jemanden, der in einer fest definierten Gruppe von Berufen arbeitet. Da sie nicht an eine Handelskammer gebunden sind, bezeichnet man sie auch als “Freie Berufe“. Sie setzen in der Regel, aber nicht zwangsläufig, eine akademische Ausbildung voraus.
Klassische Freiberufler sind Ärzte und Anwälte, aber auch Künstler. In diesen Bereich könnt Ihr auch mit einem Beruf im Internet hinein fallen. Das trifft zum Beispiel auf Texter und Redakteure, Grafiker und Designer zu. Da diese Internetberufe nicht explizit in der Liste der Freien Berufe stehen, liegt es allerdings im Ermessen des Finanzamtes, ob eine Zuordnung als Freiberufler möglich ist. In der Regel ist das aber kein Problem.
Freiberufler genießen gegenüber dem klassischen Gewerbetreibenden einige Vorteile: Sie sind nicht zur Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer verpflichtet und müssen der Stadt auch keine Gewerbesteuer bezahlen. Das lohnt sich finanziell und macht auch die Buchführung wesentlich einfacher. Wer sich im Web selbständig machen möchte, der sollte seine Chancen ausloten, als Freiberufler tätig zu werden.
Ela ist freiberufliche Online-Redakteurin und schreibt seit geraumer Zeit im Webmaster-Glossar mit. Ihre Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf Bereichen der Selbständigkeit, dem Umgang mit CMS Systemen und Suchmaschinenoptimierung.Artikel:
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[...] Das hat den Vorteil, dass Ihr keine Gewerbesteuer bezahlen müsst. Allerdings darf man als Freiberufler auch nur eine begrenzte Mitarbeiterzahl haben. Wollt Ihr aber erst einmal klein starten, könnt [...]