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Geld verdienen mit Partnerprogrammen

Wäre es nicht toll, wenn man seinen Blog nicht einfach nur schreibt, sondern dafür auch noch Geld bekommt? Manche Webmaster machen es vor und verdienen mehr als 3.000 Euro im Monat. In den USA ist es sogar das doppelte. Natürlich trifft das nur auf eine Elite zu, doch theoretisch kann dieses Einkommensziel jeder erreichen. Eine der wichtigsten Maßnahmen dafür ist die Nutzung von Partnerprogrammen.

Was sind Partnerprogramme?

Partnerprogramme werden im Fachjargon auch “Affiliate" genannt. Das Prinzip ist im Grunde ganz einfach: Ihr blendet ein Banner oder einen Textlink ein, der Eure Leser neugierig macht. Anders als bei Google Adsense und ähnlichen Anzeigen erhaltet Ihr allerdings nicht für den Klick Geld, sondern für einen getätigten Einkauf. Das bedeutet zwar, dass Ihr mehr Nutzer braucht (denn nur, weil jemand klickt, kauft er nicht auch). Andererseits bringen Euch Partnerprogramme aber auch sehr viel mehr Geld als normale Werbung.

Was lässt sich verdienen?

Das hängt vom Programm und der Art des Produktes ab. In der Regel erhaltet Ihr einen festen Prozentsatz vom Verkauf. Dieser beginnt meistens bei etwa 5 % und steigt, je mehr Ihr verkauft. Selbstverständlich sind 5 % für einen Computer mehr, als derselbe Anteil für einen Einkauf im Buchsop. Wollt Ihr über Partnerprogramme Geld verdienen, solltet Ihr also vorher recherchieren, welche Programme sich besonders lohnen.

Bei Versicherungen und Finanzdienstleistungen wird in der Regel nicht mit prozentualen Anteilen, sondern mit festen Prämien gearbeitet. Für einen abgeschlossenen Versicherungsvertrag könnt Ihr 70 Euro und mehr bekommen. Leider ist wegen der hohen Beiträge gerade dieser Bereich schwer umkämpft. Ihr müsst also einiges an Zeit und vielleicht auch Geld investieren, um hier genug Leser zu bekommen, die Eure Werbung auch anklicken.

Was sind die Nachteile eines Partnerprogramms?

Wie weiter oben schon erwähnt, braucht Ihr eine relativ große Zahl an Besuchern, die Euer Banner nicht nur anklicken, sondern dort auch etwas kaufen. Hinzu kommt, dass immer der Webseitenbetreiber die Prämie erhält, von dessen Webseite der Partner zuletzt aufgesucht wurde. Hat der Besucher zuvor schon auf zwei anderen Seiten ein Werbebanner angeklickt, gehen die anderen Webseitenbetreiber leer aus. Derzeit vollzieht sich in den Partnerprogrammen allerdings ein Wandel. Es ist beabsichtigt, zukünftig auch die Webseitenbetreiber zu berücksichtigen, durch die ein Nutzer das erste Mal auf ein bestimmtes Produkt aufmerksam wurde. Auch wenn er dort nicht gekauft hat.

Ein zweites, wesentlich größeres Problem für Partnerprogramme sind Banner-Blindness und Werbeblocker. Viele Nutzer nehmen Werbebanner gar nicht mehr wahr oder fühlen sich durch sie so belästigt, dass sie die Werbung durch einen Blocker ausblenden lassen. Baut Ihr plötzlich Banner auf Eurer Webseite ein, könnte das auch Eure Besucher verärgern. Unter Umständen ist es deshalb ratsam, die Werbung sofort einzubauen, auch wenn sie in der Anfangszeit noch kein Geld einspielt. Grundsätzlich ist hierbei anzuraten, wenig aufdringliche Banner zu wählen. Blinkende Bilder oder lauter Sound kommen heutzutage nirgendwo mehr gut an.

Wo finde ich Partnerprogramme und wie nehme ich teil?

Manche Unternehmen, insbesondere Versicherungen und Banken, bieten eigene Partnerprogramme an, bei denen Ihr Euch registrieren könnt. In den meisten Fällen führt der Weg aber über Affiliate-Netzwerke. Hier registrieren sich die verschiedensten Firmen, so dass Ihr aus einer großen Auswahl an Partnerprogrammen wählen könnt.

In der Regel wird Eure Webseite erst überprüft, denn kein Unternehmen möchte seine Werbung auf einer schlechten Webseite sehen. Hat das Gesamtthema der Seite mit einem bestimmten Partnerprogramm nicht viel zu tun, dafür passt die Werbung aber hervorragend zu einem bestimmten Artikel, dann solltet Ihr diesen angeben. Ansonsten halten Eure Werbepartner die Seite vielleicht nicht für relevant.

Nachdem Ihr für das Partnerprogramm freigegeben wurdet, könnt Ihr Euch fertige Banner und Textlinks aussuchen, deren Code Ihr in Eurer Webseite einbaut. Das Affiliate-Netzwerk zählt und berechnet, wie viel Umsatz über Eure Seite generiert wurde und schreibt es Euch gut.

Bekannte Partnernetzwerke sind:
Zanox
affilinet
Contaxe
Finanzen.de


Über den Autor Ela

Ela ist freiberufliche Online-Redakteurin und schreibt seit geraumer Zeit im Webmaster-Glossar mit. Ihre Schwerpunkte liegen dabei vor allem auf Bereichen der Selbständigkeit, dem Umgang mit CMS Systemen und Suchmaschinenoptimierung.

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