Eine der schwierigsten Entscheidungen, die man bei der Erstellung eines Blogs zu treffen hat, betrifft das Thema des Blogs. Denn auch, wenn man das am Anfang gar nicht so glauben mag – davon sind viele weitere Faktoren abhängig. Grundsätzlich sollte man zuerst einmal zwischen einem privaten Blog, einem geschäftlichen Blog und einem Blog unterscheiden, der über Werbung Geld einbringen soll, nennen wir ihn Mal “Affiliate-Blog".
Der private Blog
Beim privaten Blog ist die Themenfindung ganz einfach. In der Regel bloggt man über sich, seine Hobbys, seine Familie und aktuelle Ereignisse, die einen persönlich betreffen. Design und Inhalte können hier im Grunde vollkommen frei gewählt werden. Außerhalb des Freundeskreises dürfte sich allerdings nur eine Hand voll Leute für das interessieren, was man schreibt. Oft ist das vermittelte Wissen zu speziell oder zu privat. Dafür interessiert es aber auch niemanden, wie regelmäßig es neue Beiträge gibt.
Der geschäftliche Blog
Warum lohnt es sich für ein Unternehmen, einen Blog zu eröffnen? Aus mehreren Gründen. Technisch beginnt das schon mit der Suchmaschinenoptimierung. Je mehr Inhalte man zu bieten hat, desto mehr freut das die Suchmaschinen. Und das ist immer gut. Gleichzeitig bietet man seinen Lesern so eine zusätzliche Informationsquelle. Hier kann man zum Beispiel auf neue Produkte im Unternehmen oder branchenspezifische News eingehen. Wichtig ist beim geschäftlichen Blog, dass das Thema immer in einem direkten Bezug zum Unternehmen steht. Wird man zu allgemein, verfehlt er seine Wirkung, verweist im schlimmsten Fall sogar auf die Konkurrenz. Werbung sollte hier ein absolutes No-Go sein, denn das wirkt schnell unseriös.
Der Affiliate-Blog
Diese Art von Blog dürfte wohl die meisten interessieren. Hierbei handelt es sich um einen Blog, der primär darauf ausgelegt ist, durch Werbung (Affiliate) Geld einzubringen. Die Themenfindung ist hier entsprechend schwierig. Wer eine große Masse an Menschen bedienen möchte, nimmt am besten ein recht allgemeines oder sehr gefragtes Thema. Das können Prominente sein, ein bestimmtes Land, ein bestimmtes Programm und ähnliches. Allerdings ist die Konkurrenz genauso groß wie die Zahl der möglichen Besucher. Man muss also ein wirklich gutes Konzept haben, um gegen die große Masse an ähnlichen Blogs ankommen zu können.
Alternativ kann man sich auch für ein sogenanntes Nischenthema entscheiden. Hier gibt es oft nur eine begrenzte Zahl von potentiellen Besuchern, die sich mangels anderer Blogs aber leicht anlocken lassen. Da es insgesamt weniger Besucher gibt, muss die Werbung entsprechend gut bezahlt sein, damit man ähnliche Einnahmen machen kann.
Darauf sollte man achten
Wichtig bei der Themenfindung ist aber nicht nur die Frage, was der Markt überhaupt hergibt. Das vielversprechendste Thema wird nicht zum Erfolg führen, wenn man selbst keine Ahnung davon hat. Wer einen Finanzblog eröffnet, der sollte hier ein Experte sein – oder die Bereitschaft zeigen, sich dorthin zu entwickeln. Denn nur, wenn die Leser hier auch wirklich tiefgründe Informationen bekommen können, kommen sie wieder. Inhaltsleeres Blabla gibt es mittlerweile ja beinahe auf jeder Seite.
Besser ist es im Zweifelsfall deshalb, sich auf ein sehr kleines und unbekanntes Thema zu konzentrieren, in dem man dafür aber ein echter Experte ist. Zum Beispiel zu einem ganz bestimmten Computerspiel, einer besonderen Pferderasse oder einem bestimmten Beruf. Hier werden die Besucher dann vor allem durch Qualität angezogen und das ist immer noch der beste Garant für einen erfolgreichen Blog.
Marcus alias Speedy86 ist Administrator dieser Webseite und veröffentlicht unter andem News und interessante Artikel rund um WordPress, Suchmaschinenoptimierung, Programmierung und Webdesign. Im Webmaster-Glossar.de gibt es viel wissenswerten Stoff für Webmaster, Webworker bzw. Selbständige im Internet.Artikel:
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